« Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört,
treibt man zurück.» Benjamin Britten, 1913-1976, britischer Komponist
Mit unserem breiten Kursangebot sprechen wir grundsätzlich alle Gesundheitsinteressierten
an - Menschen, die Verantwortung für ihre eigene oder für die Gesundheit anderer übernehmen.
Wir vermitteln Wissen und Können rund um unsere Kernkompetenzen im Gesundheitsund
Sozialbereich. Unsere Kurse beinhalten Aus- und Weiterbildungen für PflegehelferInnen,
Kurse für Jugendliche, für werdende Eltern und für Laien, die sich zu Hause um Angehörige
oder Bekannte kümmern.
Die Werte, die das Ausbildungsprogramm beinhaltet, basieren direkt auf den 7 Grundsätzen
des Roten Kreuzes. Jede und jeder Kursteilnehmende wird als ein einzigartiges Individuum
betrachtet und auch als solches respektiert. Bildung ist der Kern der Persönlichkeitsentwicklung
und der globalen Gemeinschaft. Jeder Mensch sollte seine Talente voll entwickeln und
Verantwortung für das eigene Leben übernehmen können.
Das Rote Kreuz Wallis hat für Sie ein abwechslungsreiches und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes
Kursangebot zusammengestellt. Dieses Jahr bieten wir unsere Kurse in einem
etwas anderen Rahmen an. Wir freuen uns, den Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege SRK»
nun auch im Oberwallis starten zu können. Näheres zu diesem Lehrgang erfahren Sie in der
Beschreibung des «Lehrgang Langzeitpflege SRK» auf den folgenden Seiten.
Unser pädagogisches Team besteht aus Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen. Darüber
hinaus haben die Kursleiterinnen Erfahrungen auf dem Gebiet, das sie unterrichten und eine
Ausbildung in der Erwachsenenbildung. Zudem wurden sie für ihre Arbeit vom Schweizerischen
Roten Kreuz speziell geschult.
Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu können.
Karin Werlen, Leiterin Bildung
Rotes Kreuz Wallis, Regionalstelle Oberwallis
Wenn Sie Interesse an einem Kurs haben oder weitere Auskünfte wünschen,
stehen wir Ihnen von Montag bis Freitag, von 07.30 – 12.00 Uhr zur Verfügung.
Telefon 027 924 55 32
E-Mail rotes-kreuz-wallis@oberwallis.ch

Wenn Sie das Kursprogramm 2013 ausdrucken möchten, können Sie dies hier in PDF-Version tun.
Kurse :
PflegehelferIn SRK
Das SRK bietet in der ganzen Schweiz den Lehrgang PflegehelferIn SRK an. Dieser gilt als
Grundausbildung für das Pflegehilfspersonal von Alters- und Pflegeheimen.
Als Pflegehelferin sind ihre Tätigkeiten sehr vielfältig: in Pflegeteams unterstützen und begleiten
Sie Personen in der Pflege sowie im Alltag. Sie können Angehörige zu Hause pflegen
oder Sie können auch Pflegefachleute in Institutionen wirkungsvoll unterstützen
Lehrgang «Langzeitpflege SRK»
Sie haben die Grundausbildung «Pflegehelferin / Pflegehelfer SRK» absolviert und möchten
sich im Bereich Langzeitpflege weiterbilden? – Sie möchten ein schweizweit anerkanntes
Zertifikat erwerben? – Der neue Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege SRK» bietet sowohl
Pflegehelfer/innen SRK als auch anderem Pflegeassistenzpersonal die Möglichkeit, die
Kompetenzen zu verschiedenen Themen der Langzeitpflege zu erweitern und wird nun neu
auch im Oberwallis angeboten.
Palliative Care
In diesem Kurs geht es einerseits um eine vertiefte Auseinandersetzung mit der palliativen
Haltung und Kultur, andererseits aber auch um den Umgang mit «End of Life Care» Situationen.
Der Kurs soll Mut machen, Angst nehmen und Sicherheit geben, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten.
Kinästhetik
Möchten Sie Rückenschäden durch falsches Heben und Bewegen vorbeugen? Dann sind sie hier genau richtig!
Sie lernen richtiges Heben und Tragen, entwickeln ihre persönlichen Bewegungs- und Handlungsfähigkeiten, um das Risiko von berufsbedingten Verletzungen und Überlastungsschäden zu reduzieren.
«Integrative Validation» (IVA)
nach Nicole Richard
Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz gehört zu den schwierigsten
und anspruchsvollsten Aufgaben in Pflegeheim, Häufig geling es nicht mehr, mit diesen
Menschen Kommunikation und Begegnung auf eine uns vertraute Weise zu gestalten. Menschen
mit Demenz befinden sich in anderen Wirklichkeiten und orientieren sich an anderen
Erlebniswelten.
Erste Hilfe
Notfallsituationen können jederzeit auftreten. Sie richtig einschätzen zu können, kann
Leben retten und schlimmere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern.
Korrektes Vorgehen sowohl in der Beurteilung wie in den anschliessenden Massnahmen
geben sowohl dem Pflegepersonal wie auch den Heimbewohnern Sicherheit.
Basale Stimulation® in der Pflege - Basisseminar
Das Konzept der Basalen Stimulation ist ein Ansatz um gemeinsam mit dem Pflegeempfänger
sein soziales Umfeld, seine Grundbedürfnisse und die emotionale Erlebniswelt zu erhalten
und ist ein Weg zum gemeinsamen Dialog.
Pflegedokumentation
Die Pflegedokumentation hat in den letzten Jahren an Stellenwert gewonnen. Pflegerische
Verrichtungen müssen nachgewiesen und schriftlich festgehalten werden. Pflegen heisst
unter anderem also auch formulieren können.
Ethik in der Pflege
Im Pflegealltag werden Sie öfter mit Situationen konfrontiert, die folgende Fragen auslösen
können: «Habe ich das richtig gemacht oder hätte ich anders handeln/reagieren sollen?»
Schwierige Gespräche kompetent meistern
Sei es im privaten oder beruflichen Umfeld - täglich führen wir Gespräche mit anderen Personen.
Manchmal gelingen diese Begegnungen, ab und zu sind sie unbefriedigend. In diesem
Kurs lernen Sie, sich in Gesprächssituationen kompetent und konstruktiv auszudrücken. Sie
gewinnen Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen und erfahren mehr über die
Wirkung und Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit sowie des Gegenübers..
Gewalt in der Pflege
«Gewalt in der Pflege – ein Tabuthema, und doch überall
und jederzeit möglich.»
Angststörungen
Pflege und Betreuung von Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung
Biografiearbeit in der Pflege
Biografiearbeit ist eines von mehreren Instrumenten in der Pflege das genutzt werden
kann, um sich ein möglichst genaues Bild der betreuten Person zu machen und dadurch die
Pflege optimal ausrichten zu können. Eine Pflegehelferin, ein Pflegehelfer hat verschiedene
Möglichkeiten, sich an der Biografiearbeit zu beteiligen.
Pflege und Betreuung nach
einem Schlaganfall – unter Einbezug des
Bobath-Konzepts
Ein Schlaganfall oder der Zustand nach Apoplexie ist eine akute, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung
des Gehirns mit neurologischen Ausfällen auf einer Körperhälfte. Nach dem
Herzinfarkt und bösartigen Tumoren ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache. So
ist es wichtig, die Symptome eines Schlaganfalls rasch zu erkennen, richtig zu handeln und
die Folgen zu verstehen. Eine Dozentin von «fragile suisse» sowie eine betroffene Person
mit einer Hirnverletzung vermitteln diese Themen kompetent und eindrücklich.
Wie können Menschen nach einem Schlaganfall bedürfnisgerecht gepflegt und betreut
werden? Wie kann ihre grösstmögliche Selbstständigkeit erhalten bleiben? Das Pflege-
Konzept nach Bobath kann hier sinnvoll eingesetzt werden. Da es sich um ein 24-Stunden-
Konzept handelt, ist es besonders wichtig, dass gerade Pflegende, die am meisten Zeit mit
den pflegebedürftigen Menschen verbringen, über dieses Konzept informiert sind und dieses
Wissen in den Pflegealltag integrieren.
Babysitterkurs
In diesem Kurs holen sich Mädchen und Knaben, die die OS besuchen, das nötige Rüstzeug,
um gesunde Babys und Kleinkinder zu betreuen.
«Auweh- äs Biji het mi gstochu»
Notfallsituationen können jederzeit auftreten. Sie richtig einschätzen zu können kann Leben
retten und schlimmere Schäden helfen zu verhindern.
Korrektes Vorgehen sowohl in der Beurteilung wie in den anschliessenden Massnahmen
geben dem Babysitter wie auch den Eltern und den betreuten Kindern Sicherheit.
Ein Baby wird erwartet
Sie erwarten ein Baby – ein neuer spannender Lebensabschnitt beginnt. Ihr Leben wird sich verändern und es
erwarten Sie viele neue Aufgaben. In diesem Kurs werden Informationen vermittelt und Techniken geübt, damit
Sie an Sicherheit im Umgang mit Ihrem Neugeborenen gewinnen.
Lehrgang Passage
Ein Lehrgang in Langzeitpflege für Laien und pflegende Angehörige
Schröpfen für den Haus- und Pflegegebrauch (Grundkurs)
Angehörige zu Hause pflegen
und unterstützen
Grundlagen für den Alltag
Patientenverfügung
Ihr Wille zählt!
Demenz
Die Anzeichen einer beginnenden Demenz sind nicht leicht zu erkennen. Was kann ich als
begleitende Person tun, wie den Betroffenen unterstützen? In diesem Kurs werden spezifische
Probleme in diesem Zusammenhang aufgezeigt und besprochen.
Essen ist Leben, Freude, Geniessen…...
auch bei Menschen, die Pflege brauchen
Unterstützung beim Essen, Trinken und Ausscheiden
Gesunde Kommunikation
Wir stehen in ständigem Austausch mit unseren Mitmenschen. Es ist daher wichtig, dass
wir im Gespräch mit anderen einige grundlegende Regeln beachten und uns im Umgang mit
andern wohlfühlen können.
Das SRK bietet in der ganzen Schweiz den Lehrgang PflegehelferIn SRK an. Dieser gilt als
Grundausbildung für das Pflegehilfspersonal von Alters- und Pflegeheimen.
Als Pflegehelferin sind ihre Tätigkeiten sehr vielfältig: in Pflegeteams unterstützen und begleiten
Sie Personen in der Pflege sowie im Alltag. Sie können Angehörige zu Hause pflegen
oder Sie können auch Pflegefachleute in Institutionen wirkungsvoll unterstützen.
Kursinhalte
- Sicherheit
- Sich bewegen
- Kommunikation
- Sich beschäftigen
- Atmung (inkl. Herz – Kreislauf)
- Ruhen und Schlafen
- Essen und Trinken
- Sich als Mann / Frau fühlen
- Ausscheidung
- Sinn finden und sterben
- Sich sauber halten und kleiden
- Ausgewählte Schwerpunktthemen
- Körpertemperatur regulieren
Anforderungen an die Teilnehmer des Lehrgangs PflegehelferIn:
- Sie haben das 18. Altersjahr zurückgelegt.
- Sie besitzen eine gültige Aufenthaltsbewilligung
- Sie sprechen und schreiben Deutsch und verstehen die Mundart des Oberwallis
- Sie sind bei guter körperlicher und geistiger Gesundheit
- Sie haben Bereitschaft und Interesse im Umgang mit hilf- und pflegebedürftigen Menschen
Obligatorisches Aufnahmeprozedere:
- Durchführen und Bestätigung eines 5- tägigen Vorpraktikums
- Anmeldeformular zusenden
- Bescheinigung, dass Sie die Einschreibegebühr von CHF 150 .– einbezahlt haben.
- Unterzeichnen und zurücksenden der «Allgemeinen Bedingungen»
- Teilnahme an einer Informationsveranstaltung inkl. Aufnahmegespräch
| Leitung | Diplomierte Pflegefachfrauen mit Aus- und Weiterbildung und
Erfahrung in Erwachsenenbildung |
| Kursablauf | Teil 1 – theoretisch-praktischer Unterricht (inkl. Lernkontrollen),
20 Tage (120 Stunden), Teil 2 – Praktikum von 15 Tagen |
| Daten | August 2013: Lehrgang 3
16./23./30. August 6./13./20./27. September
4./11./18./25. Oktober
7./8./15./22./28./29. November
6./13./20. Dezember
August 2013: Lehrgang 4
20./27. August
3./10./17./24. September
1./8./15./22./29./31. Oktober
5./12./19./21./26. November
3./10./17. Dezember
Abschluss Lehrgang 3 und 4: 30.05.2014
|
| Dauer | 1 x pro Woche, 08.30 -12.00 und 13.30 -17.00 Uhr |
| Ort | Gästehaus St.Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig |
| Preis | CHF 2'350.– (inkl. Kursunterlagen) |
Anmeldeformular
Allgemeine Bedingungen für den Kurs PflegehelferIn
VORPRAKTIKUM in pdf
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Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz gehört zu den schwierigsten
und anspruchsvollsten Aufgaben in Pflegeheim, Häufig geling es nicht mehr, mit diesen
Menschen Kommunikation und Begegnung auf eine uns vertraute Weise zu gestalten. Menschen
mit Demenz befinden sich in anderen Wirklichkeiten und orientieren sich an anderen
Erlebniswelten. Die Integrative Validation nach Nicole Richard® ist eine wertschätzende Umgehens- und
Kommunikationsform, eine Methode, die sich auf die Ressourcen der erkrankten Person
konzentriert.
Inhalt :
- Fachwissen über das Krankheitsbild Demenz vertiefen
- Gründe für den Rückzug in die Innenwelt nachvollziehen können
- Kenntnis der «inneren Realitäten» von Menschen mit Demenz
- Kenntnis der Ressourcen von Menschen mit Demenz
- Erlernen der Methodik der Integrativen Validation
- Gemeinsames Umsetzen der Methodik an konkreten Beispielen
Dies und mehr erfährst du während zwei Kurstagen von erfahrenen Fachleuten. Das Erlernte
wird Dir und den Eltern des anvertrauten Kindes Sicherheit geben können.
| Leitung | Katjiana Harasic
Pflegefachfrau HF, Autorisierte Trainerin «Integrative Validation»
Dozentin bei Curaviva Schweiz |
| Datum | Donnerstag, 24. Januar
Freitag, 25. Januar 2013 (2-tägiger Kurs) |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr
13.00 – 17.00 Uhr |
| Ort | Gästehaus St. Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 395.– |
| Anmeldeschluss | 8. Januar 2013 |
Anmeldeformular
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Im Babysitterkurs werden Jugendliche ab 14 Jahren in die Betreuung von Kleinkindern ab 3
Monaten eingeführt. Während 2 Kurstagen werden die Jugendlichen mit den Bedürfnissen
von Kindern von 3 Monaten bis 6 Jahren vertraut gemacht.
Inhalt :
- Weisst Du wie ein Kleinkind gepflegt, gewickelt, gebadet und gefüttert wird ?
- Fragst Du Dich wie sich Kinder entwickeln und was das mit ihrem Spielverhalten zu tun hat?
- Nimmt es Dich Wunder mit welchen Ritualen das Einschlafen besser gelingt und worauf
du dabei achten musst?
- Weisst Du an was Du denken musst, damit Du mit dem Kind sicher und behütet einen
Ausflug machen kannst ?
- Hast Du eine Ahnung wie Du bei Notfällen reagieren solltest?
Dies und mehr erfährst du während zwei Kurstagen von erfahrenen Fachleuten. Das Erlernte
wird Dir und den Eltern des anvertrauten Kindes Sicherheit geben können.
Kurs 1
| Leitung | Sigrid Hauser-Eggel
Sozialpädagogin FH, Kursleiterin SRK |
| Datum | Samstag, 6.April / Samstag, 13. April 2013 (2-tägiger Kurs) |
| Zeit | 09.30 – 12.00 Uhr 13.00 – 15.30 Uhr |
| Ort | Gästehaus St. Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig |
| Preis | CHF 120.– (inkl. Broschüre) |
| Anmeldeschluss | 20. März 2013 |
Kurs 2
| Leitung | Sigrid Hauser-Eggel
Sozialpädagogin FH, Kursleiterin SRK |
| Datum | Herbst 2013 |
| Ort | Fux Campagna, Visp |
| Preis | CHF 120.– (inkl. Broschüre) |
Anmeldeformular
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Grundkurs
Bewegung ist eine Grundlage des Lebens. Die Sensibilisierung der Bewegungswahrnehmung
und die Entwicklung der Bewegungskompetenz können bei Menschen jeden Alters einen
nachhaltigen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten. Sie kann helfen, neue Bewegungsmöglichkeiten
zu entdecken und arbeitsbedingte Rückenschmerzen, Verspannungen oder
andere körperliche Beschwerden zu verhindern oder zu lindern. Die Kursteilnehmerinnen
erfahren und verstehen den Zusammenhang zwischen der Qualität ihrer Bewegung und der
Gesundheitsentwicklung aller Beteiligten und lernen, diese Erkenntnisse im pflegerischen
Alltag anzuwenden.
Inhalte:
- Beziehung über Berührung und Bewegung
- Konzept Interaktion
- Die Kontrolle des Gewichtes in der Schwerkraft
- Konzept Funktionale Anatomie
- Das Potenzial von Bewegungsmustern
- Konzept Menschliche Bewegung
- Selbständigkeit und Wirksamkeit unterstützen
- Konzept Anstrengung
- Alltägliche Aktivitäten verstehen
- Konzept Menschliche Funktion
- Die Umgebung nutzen und gestalten
- Konzept Umgebung
| Leitung | Lilian Schmidt
Kinästhetiktrainerin, Stufe 3 |
| Datum | 11. und 18. März 2013 / 15. April 2013 / 10. Juni 2013
(4-tägiger Kurs, jeweils am Montag) |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr
13.00 – 16.00 Uhr |
| Ort | Gästehaus St.Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 495.– (Buch inbegriffen) |
| Anmeldeschluss | 1. März 2013 |
Anmeldeformular
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Notfallsituationen können jederzeit auftreten. Sie richtig einschätzen zu können kann Leben
retten und schlimmere Schäden helfen zu verhindern.
Korrektes Vorgehen sowohl in der Beurteilung wie in den anschliessenden Massnahmen
geben dem Babysitter wie auch den Eltern und den betreuten Kindern Sicherheit.
- Insektenstiche
- Verbrennungen
- Stürze
- Heftpflasterverbände
- Korrekte Alarmierung
- Lebensrettende Seitenlagerung
| Leitung | Ruth Steiner
Pflegefachfrau HF, Kursleiterin SVEB 1, Samariterlehrerin |
| Datum | Mittwoch, 22. Mai 2013 |
| Zeit | 13.30 - 17.00 Uhr |
| Ort | Seniorenresidenz Saltina
Überlandstrasse 20, Brig |
| Preis | CHF 35.– |
| Anmeldeschluss | 10. Mai 2013 |
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Sie erwarten ein Baby - ein neuer, spannender Lebensabschnitt beginnt.
Ihr Leben wird sich verändern und es erwarten Sie viele neue Aufgaben.
Wir möchten Sie auf Ihre neue Rolle als Mutter und Vater vorbereiten und Sie fachkundig in
die Pflege und Betreuung Ihres Kindes ab Geburt bis und mit erstem Lebensjahr einführen.
Durch Informationen, Gespräche und praktisches Üben gewinnen Sie Sicherheit im Umgang
mit Ihrem Neugeborenen.
| Leitung | Marij Schwegler
Kinderpflegefachfrau, Praxisausbilderin |
| Datum | Kurs 1: 10./17./24./31.Januar 2013
Kurs 2: 11./18./25. April und 2. Mai 2013
Kurs 3: 05./12./19./26. September 2013 |
| Zeit | 19.00 – 21.30 Uhr |
| Ort | Fux Campagna, Visp |
| Preis | CHF 165.– Einzelperson / CHF 285.– pro Paar |
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In der Langzeitpflege sind die PflegehelferInnen SRK ein wichtiger und fester Bestandteil
der Pflegeteams. In diesem Kurs geht es einerseits um eine vertiefte Auseinandersetzung
mit der palliativen Haltung und Kultur, andererseits aber auch um den Umgang mit «End
of Life Care» Situationen. Der Kurs soll Mut machen, Angst nehmen und Sicherheit geben,
Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten.
Ziele:
- Entwickeln eines umfassenden Verständnisses von Palliative Care
- Kompetent Handeln und Kommunizieren in palliativen Situationen
- Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
- Sensibilisierung für die eigene Belastung in traurigen Situationen und Gefühlslagen
- Kenntnisse haben über ethische Grundfragen in palliativen Situationen
Inhalte :
| Datum | Thema | Inhalte |
| 1.Tag | Einführung in die Grundlagen der Palliative Care |
- Persönliche Auseinandersetzung mit schweren Erkrankungen, Leiden, Tod und Trauer
- Einführung in die Palliative Care
- Palliativ Care in der institutionellen
Langzeitpflege
|
| 2.Tag | Einführung in die Grundlagen |
- Körperliche und psychische Symptome wahrnehmen und lindern
- Bedürfnisse Sterbender: Lebensqualität bis zuletzt erhalten
- Arbeitsinstrumente
|
| 3.Tag | Begleitung von Sterbenden und Angehörigen |
- Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen
- Abschied und Trauer
- Umgang mit Trauernden
- Pflege Verstorbener Bestattungsinstitutes)
|
| 4.Tag | Nach dem Tod |
- Pflege des Verstorbenen
- Trauer- und Abschiedsrituale
- Trauerkultur (Besuch vom
Bestatter und/oder Besuch eines
Bestattungsinstitutes)
|
| 5.Tag | Was gibt Kraft und Halt? |
- Spiritualität, was ist das?
- Wie gehe ich mit mir und meinen
Belastungen um?
|
| 6.Tag | Umgang mit unterschiedlichen Wertehaltungen |
- Ethische und rechtliche Aspekte von Sterbehilfe, Sterbebegleitung
- Suizidbeihilfe
- Patientenverfügung, Testament
- Ethische Entscheidungshilfe
- Umgang mit geäusserten Todeswünschen
|
| 7.Tag | Rückblick |
- Übersicht Angebote Palliative
Care im Wallis
- Fallbesprechungen/Erfahrungsaustausch
- Übergabe des Zertifikats
|
| Leitung | Christel Marx, Pflegefachfrau HF,
Kursleiterin SVEB 1, HöFa Palliative Pflege
Ruth Steiner, Pflegefachfrau HF, Kursleiterin SVEB 1
Rebekka Werlen, Pflegefachfrau HF,
Kursleiterin SVEB 1, Grundausbildung TA
Weitere Dozenten aus den Bereichen Theologie und Sterbebegleitung |
| Datum | 20. September 2013 27. September 2013 4. Oktober 2013
11. Oktober 2013 8. November 2013 15. November 2013 22. November 2013 |
| Zeit | 08.30 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr |
| Ort | Gästehaus St.Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | Ganzer Kurs: CHF 960.–
|
Anmeldeformular
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«Gewalt in der Pflege – ein Tabuthema, und doch überall
und jederzeit möglich.»
Kein Zweifel, körperlich tätlich werden ist Gewalt. Aber gerade in der Pflege ist die Gewalt
meist sehr viel versteckter und wird oft nicht als solche angesehen. .
Inhalte :
- Gewalt ist nicht nur eine Einbahnstrasse
- Was hat Angst mit Gewalt zu tun?
- Welche Erfahrungen haben wir selbst mit Aggressionen und Gewalt in der Pflege gemacht?
- Welches sind mögliche Ursachen?
- Gibt es wirksame Strategien zur Vermeidung von Aggressionen und Gewalt?
- Kann Gewalt auch sinnvoll sein?
| Leitung | Arlette Studer, Berufsschullehrerin Pflege |
| Datum | Montag, 22. April 2013 |
| Zeit | 09.00 – 17.00 Uhr |
| Ort | Haus Schönstatt, Kettelerstrasse 27, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.)
|
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 5. April 2013 |
Anmeldeformular
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… Frau Petrus, eine 85-jährige Altersheimbewohnerin, Diabetikerin Typ 2, geniesst
täglich ihre Schokolade …
… Die Pflegehelferin Anja Paulus will sich nicht gegen Grippe impfen lassen …
… Herr Jakob, der an Durchfall leidet, möchte keine Inkontinenzeinlagen anziehen,
da er sich schämt …
Im Pflegealltag werden Sie öfter mit Situationen konfrontiert, die folgende Fragen auslösen
können: «Habe ich das richtig gemacht oder hätte ich anders handeln/reagieren sollen?»
Die Pflegeethik befasst sich mit der Vorstellung von den Werten und Pflichten der Pflegearbeit,
z.B. Freiheit von Vorurteilen, Fachwissen, Bereitschaft zur Selbstkritik und Verantwortung
für das berufliche Handeln. Eine Berufsethik der Pflege verbindet die allgemeine Ethik
mit den für das Arbeitsfeld spezifischen Fragestellungen. Sie kann Massstäbe und Hilfestellungen
für Entscheidungen liefern sowie den Pflegenden Orientierung und Sicherheit geben.
Im Kurs wird neben der Vermittlung von theoretischem Grundlagenwissen mit Fallbeispielen
aus der Praxis gearbeitet. Dabei wird das eigene Handeln hinterfragt, ob es moralisch gut
war und mit den theoretischen Kenntnissen verknüpft.
Inhalte:
- Was sind Werte?
- Grundlagen der Ethik und Moral
- Die ethischen Prinzipien der Pflege
- Ethisches Dilemma oder: die «Qual der Wahl» haben
- Der 6-Schritte-Lösungsweg bei einem ethischen Dilemma
- Fallbeispiele, Praxissituationen
| Leitung | Rebekka Werlen
Pflegefachfrau HF, Kursleiterin SVEB 1,
Grundausbildung in Transaktionsanalyse |
| Datum | Donnerstag, 28. November 2013 |
| Zeit | 08.30 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr |
| Ort | Haus Schönstatt, Kettelerstrasse 27, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 7. November 2013 |
Anmeldeformular
|
Kommunikation: Klar und kompetent
Sei es im privaten oder beruflichen Umfeld - täglich führen wir Gespräche mit anderen Personen.
Manchmal gelingen diese Begegnungen, ab und zu sind sie unbefriedigend. In diesem
Kurs lernen Sie, sich in Gesprächssituationen kompetent und konstruktiv auszudrücken. Sie
gewinnen Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen und erfahren mehr über die
Wirkung und Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit sowie des Gegenübers.
Inhalte:
- Kommunikationsmodelle aus der Transaktionsanalyse nach Eric Berne
- Eigen- und Fremdwahrnehmung
- Nonverbale Kommunikation
- Schwierige Gespräche führen
| Leitung | Rebekka Werlen
Pflegefachfrau HF, Kursleiterin SVEB 1,
Grundausbildung in Transaktionsanalyse |
| Datum | Donnerstag, 11. April 2013 |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.30 Uhr |
| Ort | Haus Schönstatt, Kettelerstrasse 27, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 21 mars 2013 |
Anmeldeformular
|
Notfallsituationen können jederzeit auftreten. Sie richtig einschätzen zu können, kann
Leben retten und schlimmere Schäden für Betroffene und Helfende verhindern.
Korrektes Vorgehen sowohl in der Beurteilung wie in den anschliessenden Massnahmen
geben sowohl dem Pflegepersonal wie auch den Heimbewohnern Sicherheit.
Inhalte :
- Patientenbeurteilung nach BLS AED Schema (neue Richtlinien ab 01.01.2012)
- Lebensrettende Sofortmassnahmen
- Korrekte Alarmierung
- BLS AED (Herzmassage, Defibrillator)
- Herz Kreislauf Stillstand /Herzinfarkt/ Hirnschlag
- Verbände / Druckverband / Blutstillung
- Aspiration
- Sonnenstich, Hitzschlag, Hitzeerschöpfung
- Zuckerkrankheit (Notfälle; Erste Hilfe)
- Asthma (Notfälle; Erste Hilfe)
| Leitung | Kursleiter Oberwalliser Samariterverband |
| Datum | Donnerstag, 21. Februar 2013 |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr |
| Ort | Samariterlokal SV Brig-Glis, Napoleonstrasse 1, Glis (im 2. Stock) |
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 31. Januar 2013 |
Anmeldeformular
|
Pflege und Betreuung von Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung
Angst ist ein normales Grundgefühl, genau wie Wut, Freude und Traurigkeit. Krankheit, Alter,
Veränderungen, Lebenskrisen werden oft als bedrohlich empfunden und sind von Ängsten
begleitet. Mit den verschiedenen Bewältigungsstrategien von Angst in Pflegesituationen umzugehen,
kann für Pflegende eine grosse Herausforderung bedeuten. Angst kann aber auch
zur Krankheit werden. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen.
Kenntnisse darüber ermöglichen Empathie, Verständnis und einen angepassten Umgang mit
den betroffenen Menschen.
Inhalte :
Angst als normales Grundgefühl
- Was passiert bei einer Angstsituation?
- Bewältigungsstrategien bei Angst
- Angstsituationen in der Pflege und Betreuung und pflegerische
Unterstützungsmöglichkeiten
Angst als Krankheit: Angststörungen
- Generalisierte Angststörung
- Panikattacke, Panikstörung
- Phobien (z.B. Soziale Phobie, Platzangst usw.)
- Pflege und Betreuung von Menschen mit Angststörungen
| Leitung | Marianne Tscherrig
Pflegefachfrau Psychiatrie HF, Ausbilderin eidg. FA
Berufsschullehrerin EHB |
| Datum | Montag, 6. Mai 2013 |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.30 Uhr |
| Ort | Gästehaus St. Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 17. April 2013 |
Anmeldeformular
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Grundkurs / Basisseminar
Menschen, deren Wahrnehmung durch Unfall, Krankheit oder Alter veränder ist, brauchen
regelmässig Anregungen, um den eigene Körper und die Aussenwelt in für sie verständlicher
Weise zu erfahren. Bei dem Konzept Basale Stimulation geht es um Begegnung und
Beziehungsaufbau und nicht um eine «Technik». Basale Stimulation wird heute in allen
Bereichen der Pflege, wie in der Begleitung von Sterbenden, Betagten und Menschen mit
Demenz integriert.
Inhalte :
- Geschichte und Entwicklung des Konzepts
- Zusammenspiel Wahrnehmung – Bewegung – Kommunikation
- Sensorische Entwicklungsstufen
- Habituation, Autostimulation
- Bedeutung der Berührung
- Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung und Beobachtung
- Integration und Anwendung der Basalen Stimulation ® im Pflegealltag
| Leitung | Katjiana Harasic
Pflegefachfrau HF, Praxisbegleiterin
«Basale Stimulation® in der Pflege»,
Dozentin bei Curaviva Schweiz |
| Datum | Dienstag, 12. März / Mittwoch, 13. März / Mittwoch, 20. März 2013
(3-tägiger Kurs) |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr |
| Ort | Gästehaus St.Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 580.– (Buch inbegriffen) |
| Anmeldeschluss | 25. Februar 2013 |
Anmeldeformular
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Die Pflegedokumentation hat in den letzten Jahren an Stellenwert gewonnen. Pflegerische
Verrichtungen müssen nachgewiesen und schriftlich festgehalten werden. Pflegen heisst
unter anderem also auch formulieren können.Doch nur wer gezielt wert- und interpretationsfrei
beobachtet und wahrnimmt, kann Informationen korrekt mündlich und schriftlich weitergeben.
Im Kurs lernen Sie die Bestandteile der Pflegedokumentation und deren Sinn und
Zweck kennen. Sie werden erfahren, wie Sie die Pflegedokumentation für Ihre praktische
Pflegearbeit nutzen können. Im Zusammenhang mit den Kompetenzen der Pflegehelferin/
des Pflegehelfers SRK lernen Sie, wie Sie aufgrund gezielter Wahrnehmung und Beobachtung
Informationen mündlich weitergeben und schriftlich sicher formulieren können. Das
praktische Üben wird anhand von Rollenspielen und schriftlichen Übungen gewährleistet.
Inhalte:
- Definition und Zweck der Pflegedokumentation inkl. rechtliche Aspekte
- Bestandteile der Pflegedokumentation
- Der Pflegeprozess
- Zusammenhang zwischen Pflegedokumentation und Pflegeprozess
- Professionelles Wahrnehmen und Beobachten
- Informationen mündlich weitergeben, am Rapport, an der Pflegesitzung
- Aufgaben und Kompetenzen der Pflegehelferin/des Pflegehelfers im Zusammenhang
mit der Pflegedokumentation
- Kriterien zum Schreiben in einen Pflegebericht
- Praktische Übungen
| Leitung | Rebekka Werlen
Pflegefachfrau HF, Kursleiterin SVEB 1,
Grundausbildung in Transaktionsanalyse |
| Datum | Donnerstag, 23. Mai 2013 |
| Zeit | 08.30 – 12.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr |
| Ort | Fux campagna, Visp |
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 2. Mai 2013 |
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Ein neuer Zertifikatslehrgang für Pflegehelfer/innen SRK und Pflegeassistenzpersonal
Sie haben die Grundausbildung «Pflegehelferin / Pflegehelfer SRK» absolviert und möchten
sich im Bereich Langzeitpflege weiterbilden? – Sie möchten ein schweizweit anerkanntes
Zertifikat erwerben? – Der neue Zertifikatslehrgang «Langzeitpflege SRK» bietet sowohl
Pflegehelfer/innen SRK als auch anderem Pflegeassistenzpersonal die Möglichkeit, die
Kompetenzen zu verschiedenen Themen der Langzeitpflege zu erweitern und wird nun neu
auch im Oberwallis angeboten.
Der Aufbau des Lehrgangs in 10 Modulen, die in beliebiger Reihenfolge - innert maximal
5 Jahren - absolviert werden können, ermöglicht Ihnen eine flexible Zeitplanung. Die
Weiterbildungen sind natürlich auch für Personen offen, die nur einzelne Module aus dem
Zertifikatslehrgang besuchen wollen. Voraussetzung für die Erlangung des Zertifikats ist
aber immer der vorgängige erfolgreiche Abschluss als Pflegehelfer/in SRK (120 Std.), der
erfolgreiche Abschluss als Pflegehelfer/in SRK (60 Std) mit Praxiserfahrung und in einer
festen Anstellung, Pflegeassistentin SRK oder eines anderen Berufsbildungs-Abschlusses im
Gesundheits- oder Sozialwesen sowie die dokumentierten 10 Modulbesuche.
Der Lehrgang «Langzeitpflege SRK» besteht aus 7 Pflichtmodulen und 3 Wahlmodulen.
Pflichtmodule, die in anderen Rotkreuz-Kantonalverbänden absolviert wurden, werden
kantonsübergreifend anerkannt, wenn sie zeitlich und inhaltlich mit dem Angebot des
Lehrgangs Langzeitpflege SRK übereinstimmen. Angerechnet werden insbesondere auch
ausgewiesene Grundkurse von anderen Institutionen / Veranstaltern, die autorisiert sind
für Ausbildungen in Kinästhetik, Basale Stimulation und Validation (nach Richard oder
Feil) sowie Nothelferkurse. Die bereits absolvierten Weiterbildungen werden von der SRKRegionalstelle
Oberwallis gegen einen kleinen Unkostenbeitrag auf ihre Äquivalenz überprüft.
Die Inhalte der Pflichtmodule sind schweizweit verbindlich. Die Inhalte der Wahlmodule
können je nach Kanton und jährlichem Angebot variieren, befassen sich jedoch immer mit
Themen, die für die Langzeitpflege relevant sind. Nach dem Besuch von 7 Pflichtmodulen
und 3 Wahlmodulen innert 5 Jahren erhalten Sie vom Schweizerischen Roten Kreuz das
national einheitliche Zertifikat «Langzeitpflege SRK».
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Biografiearbeit ist eines von mehreren Instrumenten in der Pflege das genutzt werden
kann, um sich ein möglichst genaues Bild der betreuten Person zu machen und dadurch die
Pflege optimal ausrichten zu können. Eine Pflegehelferin, ein Pflegehelfer hat verschiedene
Möglichkeiten, sich an der Biografiearbeit zu beteiligen.
In der Langzeitpflege hat die Biografie eine grosse Bedeutung. Wer die Biografie bewusst in
die Pflege einbezieht, arbeitet professionell. Die betreuten Personen können auf diese Weise
eine Wertschätzung ihrer Lebensleistung erfahren. Insbesondere bei Demenzkranken kann
das Anknüpfen an die Vergangenheit eine Möglichkeit darstellen, einen Zugang zur Person
zu erhalten und ihr Verhalten zu verstehen.
Im Kurs erlangen Sie theoretische Kenntnisse zur Biografiearbeit und lernen praktische
Anwendungsmöglichkeiten kennen. Dabei werden eigene Praxiserfahrungen einbezogen.
Inhalte :
- Reflexion über die eigene Biografie
- Bedeutung der Biografiearbeit in der Pflege
- Einflüsse auf die Biografie
- Inhalte einer Biografie
- Verschiedene Arten, wie die Biografie erfasst werden kann
- Formen der Biografiearbeit im Pflegealltag
- Möglichkeiten der Biografiearbeit bei dementen Menschen
- Gefahren und Grenzen bei der Biografiearbeit
- Fallbeispiele, Praxissituationen
| Leitung | Marianne Tscherrig
Pflegefachfrau Psychiatrie HF, Ausbilderin eidg. FA
Berufsschullehrerin EHB |
| Datum | Montag, 4. März 2013 |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.30 Uhr |
| Ort | Gästehaus St. Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 18. Februar 2013 |
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Ein Schlaganfall oder der Zustand nach Apoplexie ist eine akute, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung
des Gehirns mit neurologischen Ausfällen auf einer Körperhälfte. Nach dem
Herzinfarkt und bösartigen Tumoren ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache. So
ist es wichtig, die Symptome eines Schlaganfalls rasch zu erkennen, richtig zu handeln und
die Folgen zu verstehen. Eine Dozentin von «fragile suisse» sowie eine betroffene Person
mit einer Hirnverletzung vermitteln diese Themen kompetent und eindrücklich.
Wie können Menschen nach einem Schlaganfall bedürfnisgerecht gepflegt und betreut
werden? – Wie kann ihre grösstmögliche Selbstständigkeit erhalten bleiben? – Das Pflege-
Konzept nach Bobath kann hier sinnvoll eingesetzt werden. Da es sich um ein 24-Stunden-
Konzept handelt, ist es besonders wichtig, dass gerade Pflegende, die am meisten Zeit mit
den pflegebedürftigen Menschen verbringen, über dieses Konzept informiert sind und dieses
Wissen in den Pflegealltag integrieren.
Inhalte :
Vormittag
- Definition, Ursachen, Begriffserklärungen
- Risikofaktoren und Massnahmen zur Vorbeugung eines Schlaganfalls
- Notfall Schlaganfall: Die Symptome erkennen und richtig handeln
- Symptome nach einem Schlaganfall mit Fokus auf «Unsichtbare Folgen»
- Therapeutische Massnahmen – ein Überblick
- Pflege und Betreuung von Menschen mit Halbseitslähmung
- Komplikationen / Folgeerkrankungen erkennen und angepasste pflegerische
Massnahmen anwenden
Nachmittag
- Das Bobath-Konzept: Grundlagen
- Aus dem Bobath-Konzept: Lagerungen, Mobilisation und Handling, Transfers und
Gang, Selbsthilfetraining, Hilfsmittel im Alltag
- Fallbeispiele, Praktische Übungen
| Leitung | Vormittag: Dozentin / Fachperson von «fragile suisse»
Co-Referent/Referentin: Betroffene Person mit Hirnverletzung
Nachmittag: Marielle Tschopp, Physiotherapeutin FH,
MAS Management Gesundheit und Soziale Arbeit |
| Datum | Mittwoch, 2. Oktober 2013 |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr
13.30 – 16.30 Uhr |
| Ort | Gästehaus St. Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 165.– |
| Anmeldeschluss | 16. September 2013 |
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Ein Lehrgang in Langzeitpflege für Laien und pflegende Angehörige
Das Leiden kranker Menschen lindern – in jedem Alter und bei welcher Diagnose auch
immer – damit sie bis zu ihrem Lebensende im Kreise ihrer Angehörigen leben können: das
ist der Sinn von Palliative Care.
Der Lehrgang wurde konzipiert in Anlehnung an die Richtlinien und Qualitätsstandards von
palliative.ch (Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung).
| Datum | Thema | Inhalte |
| Modul 1 | Einführung in die Grundlagen der Palliative Care |
- Auseinandersetzung mit dem eigenen Verständnis von
- Gesundheit, Krankheit, Sterben und Tod
- Bedeutung des Themas in der Gesellschaft
- Grundlagen der Palliative Care
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| Modul 2 | Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden |
- Grundlagen der Kommunikation
- Gespräche und Zuhören, Nähe und Distanz
- Besonderheiten der Kommunikation in der Begleitung von
- Schwerkranken
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| Modul 3 | Unterstützung und Erhalten des körperlichen Wohlbefindens in
Krankheit und Sterben |
- Kennen von Symptomen und deren Bedeutung bei Schwerkranken
- Einfache Handreichungen am Krankenbett kennenlernen
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| Modul 4 | Leben mit chronisch fortschreitenden Krankheiten |
- Sterben und Sterbebegleitung
- Umgang mit Krisen
- Veränderung während des Sterbens (Sterbeprozess)
- Gestaltung des Lebensendes
- Umgang mit Verstorbenen
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| Modul 5 | Trauer und der Umgang mit Trauer |
- Angehörige begleiten
- Verschiedene Ausdrucksformen der Trauer
- Erkennen der Bedeutung von sozialen Beziehungen für
Schwerkranke und Sterbende
- Begleitung von Angehörigen und professionelle Hilfsangebote
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| Modul 6 | Unterstützung in der Sinnsuche |
- Auseinandersetzung mit ethischen, religiösen und
spirituellen Fragen
- Reflektion der eigenen ethischen, religiösen und
spirituellen Haltung
- Trauer- und Abschiedsrituale
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| Modul 7 | Rechtliche und ethische Aspekte zur Sterbebegleitung |
- Selbstbestimmung, Patientenrecht, Patientenverfügung
- Sterbebeistand, Sterbehilfe
- Besuch einer Institution
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| Modul 8 | Rückblick und Ausblick |
- Einsatzmöglichkeiten in Institutionen und im familiären Umfeld
- Abschluss des Lehrgangs
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| Leitung | dipl. Pflegefachfrauen AKP, SVEB 1
Fachpersonen Palliative Care |
| Datum | Herbst 2013 |
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.30 Uhr |
| Ort | Gästehaus St.Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | gesamter Lehrgang CHF 960.–
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| Ausweis | Zertifikat nach Besuch des gesamten
Lehrgangs inkl. Reflektionsarbeit und Praxiseinsatz |
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Grundlagen für den Alltag
Ein Kranker zu Hause - wie pflege ich ihn?
Für viele Familienangehörige stellt sich plötzlich diese Frage, denn das Pflegen eines
Angehörigen ist eine grosse Herausforderung, vor allem, wenn man als Laie plötzlich diese
Arbeit übernimmt. Im Kurs «Angehörige zu Hause pflegen und unterstützen» erhalten sie
das pflegerische Rüstzeug und kompetente Antworten und Informationen auf Fragen rund
ums Krankenbett, das Alter und die Demenz.
Inhalte :
- Wie unterstütze ich ihn beim Waschen?
- Wie helfe ich ihm in den Lehnstuhl, ohne dabei meinen Rücken zu gefährden?
- Wie gebe ich ihm das Essen ein, wenn er sich selber nicht mehr helfen kann?
- Was - wenn ich mit meinen Kräften am Ende bin?
- Was - wenn meine Mutter nicht mehr weiss, wer ich bin?
| Leitung | Kursleiterin SRK, diplomierte Pflegefachfrau mit Ausbildung
in Erwachsenenbildung |
| Datum | Kurs 1:
Samstag, 09. 03. / Samstag, 16. 03. 2013 (2-tägiger Kurs)
Kurs 2:
Samstag, 09. 11. / Samstag, 16. 11. 2013 (2-tägiger Kurs) |
| Zeit | 08.30 – 12.00 Uhr
13.00 – 16.30 Uhr |
| Ort | Gästehaus St. Ursula, Oberes Wegenerhaus, Brig
(Das Mittagessen kann vor Ort eingenommen werden.) |
| Preis | CHF 160.– |
| Anmeldeschluss | 5. März 2013 für Frühjahrskurs
20. Oktober 2013 für Herbstkurs |
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Patientenverfügung - Ihr Wille zählt!
Sie haben eine Vorstellung, wie Sie in Situationen, in denen Sie nicht mehr selbst bestimmen
können, behandelt werden wollen, was getan werden darf und was unterlassen werden
soll. In Ihrer persönlichen Patientenverfügung sichern Sie sich das Selbstbestimmungsrecht,
wenn Sie vorübergehend oder langfristig nicht urteilsfähig sind oder Sie sich nicht äussern
können.
Am 1. Januar 2013 wird das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht eingeführt. Es ist
daher sinnvoll, sich mit dem Thema Patientenverfügung auseinanderzusetzen und Vorkehrungen
zu treffen, damit Sie Ihren Willen bekunden und Ihren Angehörigen in schweren
Momenten Entscheide abnehmen können.
Ziele/Inhalte :
- Was ist eine Patientenverfügung
- Wann wird sie eingesetzt
- Inhalt und Form der Patientenverfügung
- Gültigkeit, Hinterlegung und Aktualisierun
| Dauer | 1½ Stunden |
| Preis | CHF 220.– |
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Die Anzeichen einer beginnenden Demenz sind nicht leicht zu erkennen. Was kann ich als
begleitende Person tun, wie den Betroffenen unterstützen? In diesem Kurs werden spezifische
Probleme in diesem Zusammenhang aufgezeigt und besprochen.
Ziele/Inhalte :
- Krankheitsbild kennen lernen
- Veränderungen erkennen
- Verhaltensmassnahmen kennen lernen
| Dauer | 1½ Stunden |
| Preis | CHF 220.– |
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Unterstützung beim Essen, Trinken und Ausscheiden
Das Nahrungsbedürfnis ändert sich im Alter- wie sich auch der Körper verändert. Oft wird es
auch als unangenehm empfunden, sich beim Essen und trinken helfen zu lassen.
Ziele/Inhalte :
- Ernährung im Alter
- Hilfsmittel zur Unterstützung beim Essen und Trinken
- Umgang mit Schamgefühlen
| Dauer | 1½ Stunden |
| Preis | CHF 220.– |
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Wir stehen in ständigem Austausch mit unseren Mitmenschen. Es ist daher wichtig, dass
wir im Gespräch mit anderen einige grundlegende Regeln beachten und uns im Umgang mit
andern wohlfühlen können.
Ziele/Inhalte :
- Gesprächsregeln für eine gesunde Kommunikation
- Gespräche in der Familie – positiver Einfluss auf die Stimmung
- Kommunikationsfallen bei Konfliktgesprächen
| Dauer | 1½ Stunden |
| Preis | CHF 220.– |
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Entdecken Sie die fast vergessene Therapieform neu. Schröpfen ist eine naturheilkundliche Therapiemethode, die seit tausenden von Jahren bekannt und früher als bewährtes Hausmittel
der Volksmedizin galt. Schröpfen trägt dazu bei, das Wohlbefinden zu
erhöhen und die Gesundheit zu stärken und erhalten.
An diesem Tageskurs erlernen den sicheren Umgang mit und um das Schröpfen anhand praktischer
Anwendungen. Am Ende des Kurses sind Sie in der Lage, das Schröpfen fachgerecht,
sicher und mit Freude Zuhause oder im Pflegebereich anzuwenden.
Bitte nehmen Sie folgendes an den Kurs mit: Badetuch, Handtuch, bequeme Kleidung (Trainer), Decke
Inhalte :
- Einführung ins Schröpfen
- Theorie
- Indikationen / Kontraindikationen
- Praktische Anwendungen
| Leitung | Karin Mengis, Heilpraktikerin |
| Datum |
Kurs 1:
Donnerstag, 25. April 2013 / Anmeldeschluss 8 April 2013
Kurs 2:
Donnerstag, 23. Mai 2013 / Anmeldeschluss 6. Mai 2013
Kurs 3:
Donnerstag, 26. September 2013 / Anmeldeschluss 9. September 2013
Kurs 4:
Donnerstag, 31. Oktober 2013 / Anmeldeschluss 14. Oktober 2013
| Zeit | 09.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.30 Uhr
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| Ort | Fux Campagna, Eymatt 15, 3930 Visp |
| Preis | Fr. 165.— inkl. Skript |
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